Bewegung & Sport

Bewegung ist die beste Medizin

 

Warum Sport so wichtig ist
In Zeiten von Supermärkten und Kühlschränken kaum vorstellbar: Unsere Vorfahren mussten ihre Nahrung jagen oder kilometerweite Strecken für Wasser zurücklegen. Wir dagegen sitzen oft den ganzen Tag im Büro, im Auto oder auf der Couch. Der Haken ist: Dafür sind wir genetisch gar nicht ausgerüstet – unangenehme Verspannungen im Nacken oder Rücken lassen grüßen. 
Dagegen hilft vor allem eines: Bewegung. Denn Bewegung hat jede Menge Vorteile: 

  • Sie fördert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. 
  • Sie schafft einen idealen Ausgleich zum stressigen Alltag, der heute meist im Sitzen verbracht wird. Stresshormone werden abgebaut. 
  • Verspannungen wird vorgebeugt und Rückenschmerzen, das Volksleiden Nr. 1, haben es schwerer. 
  • Der Blutdruck sinkt, weil sich die Gefäße entspannen und sich neue Kapillaren bilden können.
  • Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt nimmt ab, genauso wie die Blutfettwerte und auch das schädliche LDL-Cholesterin. Dadurch wird die Bildung von Ablagerungen in den Gefäßen verhindert. 
  • Störungen des Glukose- und Fettstoffwechsels wird vorgebeugt – und damit auch Übergewicht. Neben den Fettspeichern werden auch die im Körperfett befindlichen Entzündungsstoffe minimiert. 

Am Ball bleiben
Nein, keine Angst: Sie müssen nicht gleich einen Marathon laufen – viel wichtiger ist es, regelmäßig körperlich aktiv zu werden. Das kann auch schon die tägliche halbe Stunde Spazierengehen sein. Um dauerhaft am Ball zu bleiben, ist die richtige Vorbereitung auf den Sport das A und O. Es fängt schon bei der Frage an: Welche Sportart passt zu mir? Möchten Sie sich lieber entspannen oder auspowern? Das würde zum Beispiel für Yoga oder Boxen sprechen. Egal, was Sie letztendlich machen, der Spaß sollte dabei sein. Ihr Hausarzt ist ein guter Ratgeber, wenn es um die medizinische Sicht geht, welche Sportarten in Frage kommen.

 

Ausdauer, Kraft, Stretching – so trainieren Sie richtig  
Aller guten Dinge eines ausgewogenen Trainings sind drei: Ausdauer, Kraft und Stretching. Wer nur Muskeln aufbaut, vernachlässigt sein Herz-Kreislauf-System. Wer dagegen nur auf Ausdauer setzt, hat zu wenig Muskeln, die Kalorien verbrauchen und somit vor Übergewicht schützen. Ein umfangreiches Stretching nach dem Sport dient dazu, dass sich die Muskeln regenerieren und nicht verkürzen.  

 

5 Tipps für mehr Bewegung im Alltag
Dem Muskel ist es relativ egal, wie er bewegt wird. Hauptsache, er wird bewegt. Keine Zeit für ein umfangreiches Sportprogramm? Dann fangen Sie doch mit kleinen Schritten im Alltag an:   

  • Treppe statt Aufzug: Einfach mal die Treppen statt Aufzug oder Rolltreppe nehmen. So kommt der Kreislauf ganz einfach nebenbei in Schwung. 
  • Auto stehenlassen: Ob zu Fuß oder mit dem Rad – legen Sie Ihre Wege aktiv zurück. Sie werden sehen: Das macht fit! 
  • In der Stadt statt online: Einfach mal wieder für einen ausgedehnten Shopping-Bummel von Geschäft zu Geschäft gehen statt zu Hause am PC einzukaufen. So kommen einige Schritte zusammen. 
  • Radfahren statt Couch: Abends beim Krimi oder der Komödie nebenbei auf dem Heimtrainer eine halbe Stunde zurücklegen. Durch die Unterhaltung merkt man kaum, wie viel Zeit vergangen ist. 
  • Halbe Strecke gehen: Sie sind auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen? Kein Problem! Steigen Sie doch einfach eine Haltestelle früher aus und gehen den Rest des Weges zu Fuß. Schon wieder ein paar Schritte getan! 

Übrigens: Für Bewegung ist es nie zu spät! Einfach heute damit anfangen.